Weisheiten
Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere.
[photopress:PAINT866.jpg,thumb,alignleft]Bei einer Intervention im Naturschutzpark San Rafael durch die Staatsanwaltschaft und des Umweltsekretariats entdeckten die Beamten eine neue Form der Ausbeutung. Indianer der Gruppierung Mbya hatten seltsame Personen in der Umgebung beobachtet. Die Ermittler fanden in dem Waldgebiet dann 20 versteckte Stellen, wo sich große Mengen an zurechtgesägtem Holz befanden. Laut Angaben der Ermittler sei es seit Kurzem üblich, heimlich Sägewerke im Wald zu errichten. Nachdem das Holz verarbeitet worden ist, werden dann Schneisen geschlagen, um die Ware herauszuholen. So wollen die Schmuggler die Kontrollposten umgehen, die vor allem ein aufmerksames Auge auf den Transport der Stämmen haben. Das Naturschutzgebiet San Rafael umfasst in den Departamenten Caazapá und Itapúa etwa 25 tausend Hektar. Die Mbya-Indianer der Ortschaft Karandá beanspruchen 2 tausend Hektar dieser Zone als ihre ursprüngliche Heimat. Wenn die nationalen Autoritäten nicht strikte Kontrollen durchführen wird, werde das Waldgebiet bald verschwinden, behaupten sie.