Weisheiten
Vergiss Kränkungen, doch vergiss Freundlichkeiten nie.
Paraguay ist das Land das über die größten Wasser-Menge pro Einwohner verfügt. Neben den Flüssen und unterirdischen Wasserreserven ist es gemeinsam mit Brasilien, Argentinien und Uruguay Teilhaber der größten Süsswasser-Reserve der Erde. Das verlautete aus Informationen des digitalen spanischen Nachrichtenportals Terra. Laut Terra hat das paraguayische Aussenministerium in diesen Tagen durch die spanische Botschaft in Asuncion seine Teilnahme an der Weltwasserausstellung 2008 in der spanischen Stadt Zaragoza zugesagt. In Paraguay fand im eptember der 8. Lateinamerikanische Kongress für unterirdische Wasservorkommen und die erste Expo Wasser 2006 statt.
Eingetragen in Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay | Comment (0)[photopress:JPG043.jpg,full,alignleft]Bisher klingt es wie ein Traum: die Schaffung von zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten für die heimische Landwirtschaft, steigende Steuereinnahmen für die verschuldeten Staatskassen und umweltpolitisch höchst sinnvoll – der Einsatz von Biokraftstoffen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen. Doch zunehmend verdichten sich die Anzeichen, dass die Produktion der benötigten Biomasse erhebliche Nachteile für Mensch und Natur mit sich bringt. Am 08/09. Juni diskutierte der „Europäische Rat für Transport, Telekommunikation und Energie“ in Brüssel über mögliche Strategien der zukünftigen Biokraftstoffpolitik. Eines der Themen: der im Dezember 2005 von der EU vorgelegte „Biomasse-Aktionsplan“. Dieser sieht vor, wie sich die EU in den nächsten Jahren die Trennung vom Öl mit der Hilfe von Biokraftstoffen vorstellt. Die kontroverse Diskussion des EU-Energierates bestätigt den Eindruck, dass die EU eine Zukunft mit Biokraftstoffen plant, ohne bisher Lösungen für die aufkommenden Probleme nachweisen zu können. Auch im Abschlusspapier des Meetings sind außer dem „Nachhaltigkeitsgrundsatz“ der EU-Biomassepolitik, keine nennenswerten Maßnahmen zu erkennen, die den Schutz der Regenwälder oder die Rechte indigener Völker stärken könnten. Die Vernichtung von Regenwäldern hat auch eine soziale Komponente und heizt Konflikte an. Ob für Sojaplantagen im Amazonas oder Palmölplantagen auf Borneo, oft wird die lokale Bevölkerung von Ihrem eigenen Grund und Boden mit Gewalt vertrieben oder ihrer Einkommensmöglichkeiten durch die Zerstörung der Wälder beraubt. Seit 1998 hat die Umweltorganisation SAWIT-WATCH 500 Fälle von Folter im Zusammenhang von Palmöl-Plantagen dokumentiert. Im gleichen Zeitraum wurden als Folge von Landkonflikten dutzende Menschen ermordet. “Die Verbrennung von Palmöl für den Klimaschutz ist absurd”, sagt Nur Hidayti, Kampagnenberaterin von SAWIT-WATCH Indonesien, „…die Sumpf- und Torfwälder von Borneo sind wichtige CO2-Senken. Werden sie durch Brandrodung zerstört, wird CO2 frei.” Schon heute gehen, aufgrund der großen Nachfrage der Nahrungsmittelindustrie nach Palmöl, bedeutende CO2-Senken verloren. Die Wälder werden trockengelegt oder durch Brandrodung vernichtet, um die Flächen später für Palmöl-Plantagen nutzbar zu machen. Nach Schätzungen entwichen aus diesen Senken, allein bei den Bränden 1997, 30-40% der globalen CO2-Emissionen eines ganzen Jahres. Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald fordert deshalb den Verzicht auf Energie aus tropischen Pflanzen: “Wir dürfen unsere Energieprobleme nicht auf Kosten der Umwelt und der Menschen in anderen Ländern lösen! Die EU muss sich auf Energiesparmaßnahmen konzentrieren.” Um dieser Forderung Gehör zu verschaffen, hatte Rettet den Regenwald zusammen mit anderen NGO`s eine Kampagne gegen den Kahlschlag von Regenwäldern für Biokraftstoffe gestartet. Über die Internetseite www.regenwald.org haben bereits 6000 tausend Unterstützer gegen diese neuen Form der Regenwaldzerstörung protestiert.
Eingetragen in Brasilien, Paraguay, Uruguay | Comment (0)Brasilien will einen Austritt Paraguays aus dem Mercosur verhindern. Aus diesem Grund wird der brasilianische Aussenminister, Celso Amorim, Paraguay am kommenden Wochenende einen offiziellen Besuch abstatten. Bei dieser Gelegenheit will er sich mit paraguayischen Regierungsvertretern und Unternehmern treffen, um sich über ihre Ansichten in Bezug auf den Mercosur zu informieren.
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