Weisheiten
Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.
[photopress:brasilien.gif,full,alignleft]Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, wird am 10. Juli 2006 die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage 2006 eröffnen. Unter dem Dach dieser Veranstaltung treffen sich Unternehmer beider Länder in diesem Jahr vom 9. bis 11. Juli in Berlin im Haus der Deutschen Wirtschaft. Zu den deutsch-brasilianischen Unternehmertagen werden rund 450 Teilnehmer erwartet, davon reisen mehr als 200 Teilnehmer aus Brasilien an.
Im Rahmen der Wirtschaftstage wird außerdem am 11. Juli 2006 die Deutsch-Brasilianische Gemischte Wirtschaftskommission zum 33. Mal zu ihrer jährlichen Sitzung zusammen kommen. Den Vorsitz in dieser Kommission nimmt Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dr. Bernd Pfaffenbach, gemeinsam mit Herrn Dr. Jürgen Harnisch, Mitglied des Aufsichtsrates der ThyssenKrupp Automotive AG, wahr. Die Gemischte Kommission ist ein Forum für bilaterale Wirtschaftsfragen.
Aufgrund einer Vielzahl gleichgerichteterpolitischer Interessen sind die bilateralen Beziehungen zu einer strategischen Partnerschaft gewachsen. Mit keinem anderen Land Lateinamerikas hat Deutschland so enge Wirtschaftsbeziehungen. Das bilaterale Handelsvolumen ist 2005 um 20 % auf 11,2 Mrd. Euro deutlich stärker gestiegen als der weltweite Handel Deutschlands (8 %).
Deutsche Exporte nach Brasilien (5,5 Mrd. Euro) und deutsche Importe aus Brasilien (5,7 Mrd. Euro) halten sich nahezu die Waage. Die Deutsche Bundesbank weist für 2004 einen Bestand deutscher Direktinvestitionen in Brasilien von 5,8 Mrd. Euro aus (+ 1 Mrd. Euro gegenüber 2003). Diesen erfreulichen Trend spiegeln auch die sich in letzter Zeit häufenden Meldungen über verstärkte Investitionstätigkeitendeutscher Unternehmen in Brasilien wider.
Eingetragen in Brasilien, Deutschland | Comment (0)[photopress:itaipu.jpg,full,alignleft]Der brasilianische Staatspräsident hat versprochen, die hohen Zinssätze für die Schulden des Wasserkraftwerks Itaipú bei Electorbrás zu halbieren. Dieses sicherte er seinem paraguayischen Amtskollegen Duarte Frutos während eines Gesprächs am Rande des Mercosurtreffens in Caracas zu. Wie Staatschef Duarte Frutos gestern während einer Pressekonferenz nach seiner Ankunft in Paraguay sagte, wäre das ein erster Schritte zur Neuverhandlung des Abkommens von Itaipú. Lula Da Silva werde die Situation offiziell mit seinem Wirtschaftsteam analysieren. Dann werde er die Entscheidung der paraguayischen Regierung mitteilen. Wie es hiess, könne Paraguay jährlich 150 Millionen Dollar einsparen, falls Brasilien tatsächlich den Zinssatz halbieren würde. Das Abkommen zur Angleichung der Schulden gegenüber Electrobrás war während de Regierung unter Juan Carlos Wasmosy vereinbart worden. Damals lagen die Schulden bei 16 Milliarden, 200 Millionen US Dollar. Zur liegt die Schuld bei etwas mehr als 19 Milliarden US Dollar.
Eingetragen in Brasilien, Paraguay, Venezuela | Comment (0)Der Drogenhandel läuft in Paraguay bekanntlich sehr gut. Ungefähr 6 tausend Kilogramm Kokain aus Bolivien und Kolumbien gehen jährlich durch paraguayisches Gebiet. Es wurden 200 Kilogramm dieser Droge, in Paraguay im Departament Concepción beschlagnahmt, dies ist im Vergleich zu der realen Menge jedoch fast nichts. Dies sagte der ermittelnde Staatsanwalt in Paraguay gegenüber der Presse in Paraguay. Der Repräsentant des öffentlichen Ministeriums sagte, dass ein großer Teil des Produktes nach Brasilien ginge, sowie nach Chile und Länder in Europa. In den paraguayischen Grenzzonen mit Brasilien und Bolivien gebe es keine Kontrolle. Die Agenten des Antidrogendezernats verfügen nicht einmal über Radargeräte, um den Flugverkehr in diesen gefährlichen Zonen zu kontrollieren. Der Staatsanwalt versicherte, dass die Beamten ihre Operationen und Durchsuchungen nur mit einfachen Mitteln durchführen können.
Eingetragen in Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Paraguay | Comment (0)Brasilianische Landwirte haben Indianerland in der Siedlung Bajada Guazú im Departement Canindeyú gerodet und mit Soja bepflanzt. Vor 3 Jahren hatte sich der erste Landwirt aus dem Nachbarland dort angesiedelt, ohne der Besitzer des Grund und Bodens zu sein. Sein ungehindertes Vorgehen animierte immer mehr Brasilianer, sich dort des Landes zu bemächtigen, die Bäume abzuholzen und Soja zu bepflanzen. Die Proteste der dort ansässigen Indianer hatten bisher bei den Behörden keinerlei Reaktionen hervorgerufen. Selbst auf dem Niemandsland an der Grenze bei Pedro Juan Caballero haben Brasilianer Weizen gepflanzt, verlautete aus Informationen der Nationalen Presse. Wie es hiess, wurden bereits 80 Prozent der Wälder gerodet.
Eingetragen in Brasilien, Paraguay | Comment (0)Die Landeshauptstadt Paraguays Asuncion ist die Stadt mit den niedrigsten Lebenshaltungskosten weltweit. Dagegen hat Moskau den Platz der bisher teuersten Städte, Tokio und London, übernommen. In Lateinamerika gehören Sao Paulo und Rio de Janeiro zu den teuersten Städten. Es folgen Buenos Aires, Montevideo und Caracas. Das geht aus dem Jahresbericht der Beraterfirma, Mercer Humen Resource Consulting über die weltweite Lebensqualität hervor. Die Beraterfirma hatte in ihrer Studie dabei unter anderen die Bereiche Wohnung, Transport, Nahrung, Kleidung, Haushalt und Freizeitbeschäftigung in 144 Städten weltweit berücksichtigt.
Eingetragen in Brasilien, Mexiko, Paraguay | Gefunden in ... Asuncion • Buenos Aires • Caracas • London • Montevideo • Moskau • Tokio[photopress:JPG043.jpg,full,alignleft]Bisher klingt es wie ein Traum: die Schaffung von zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten für die heimische Landwirtschaft, steigende Steuereinnahmen für die verschuldeten Staatskassen und umweltpolitisch höchst sinnvoll – der Einsatz von Biokraftstoffen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen. Doch zunehmend verdichten sich die Anzeichen, dass die Produktion der benötigten Biomasse erhebliche Nachteile für Mensch und Natur mit sich bringt. Am 08/09. Juni diskutierte der „Europäische Rat für Transport, Telekommunikation und Energie“ in Brüssel über mögliche Strategien der zukünftigen Biokraftstoffpolitik. Eines der Themen: der im Dezember 2005 von der EU vorgelegte „Biomasse-Aktionsplan“. Dieser sieht vor, wie sich die EU in den nächsten Jahren die Trennung vom Öl mit der Hilfe von Biokraftstoffen vorstellt. Die kontroverse Diskussion des EU-Energierates bestätigt den Eindruck, dass die EU eine Zukunft mit Biokraftstoffen plant, ohne bisher Lösungen für die aufkommenden Probleme nachweisen zu können. Auch im Abschlusspapier des Meetings sind außer dem „Nachhaltigkeitsgrundsatz“ der EU-Biomassepolitik, keine nennenswerten Maßnahmen zu erkennen, die den Schutz der Regenwälder oder die Rechte indigener Völker stärken könnten. Die Vernichtung von Regenwäldern hat auch eine soziale Komponente und heizt Konflikte an. Ob für Sojaplantagen im Amazonas oder Palmölplantagen auf Borneo, oft wird die lokale Bevölkerung von Ihrem eigenen Grund und Boden mit Gewalt vertrieben oder ihrer Einkommensmöglichkeiten durch die Zerstörung der Wälder beraubt. Seit 1998 hat die Umweltorganisation SAWIT-WATCH 500 Fälle von Folter im Zusammenhang von Palmöl-Plantagen dokumentiert. Im gleichen Zeitraum wurden als Folge von Landkonflikten dutzende Menschen ermordet. “Die Verbrennung von Palmöl für den Klimaschutz ist absurd”, sagt Nur Hidayti, Kampagnenberaterin von SAWIT-WATCH Indonesien, „…die Sumpf- und Torfwälder von Borneo sind wichtige CO2-Senken. Werden sie durch Brandrodung zerstört, wird CO2 frei.” Schon heute gehen, aufgrund der großen Nachfrage der Nahrungsmittelindustrie nach Palmöl, bedeutende CO2-Senken verloren. Die Wälder werden trockengelegt oder durch Brandrodung vernichtet, um die Flächen später für Palmöl-Plantagen nutzbar zu machen. Nach Schätzungen entwichen aus diesen Senken, allein bei den Bränden 1997, 30-40% der globalen CO2-Emissionen eines ganzen Jahres. Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald fordert deshalb den Verzicht auf Energie aus tropischen Pflanzen: “Wir dürfen unsere Energieprobleme nicht auf Kosten der Umwelt und der Menschen in anderen Ländern lösen! Die EU muss sich auf Energiesparmaßnahmen konzentrieren.” Um dieser Forderung Gehör zu verschaffen, hatte Rettet den Regenwald zusammen mit anderen NGO`s eine Kampagne gegen den Kahlschlag von Regenwäldern für Biokraftstoffe gestartet. Über die Internetseite www.regenwald.org haben bereits 6000 tausend Unterstützer gegen diese neuen Form der Regenwaldzerstörung protestiert.
Eingetragen in Brasilien, Paraguay, Uruguay | Comment (0)Brasilien will einen Austritt Paraguays aus dem Mercosur verhindern. Aus diesem Grund wird der brasilianische Aussenminister, Celso Amorim, Paraguay am kommenden Wochenende einen offiziellen Besuch abstatten. Bei dieser Gelegenheit will er sich mit paraguayischen Regierungsvertretern und Unternehmern treffen, um sich über ihre Ansichten in Bezug auf den Mercosur zu informieren.
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