Fleischexport nach Europa und USA

Januar 3rd, 2008

Die Fleischindustrie Paraguays will in diesem Jahr wieder auf europäische und amerikanische Märkte exportieren. Der Fleischexport in die USA und nach Europa wurde vor einigen Jahren suspendiert, aufgrund des Ausbruchs von Maul- und Klauenseuche.
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Warnung vor Diphterie

Dezember 30th, 2006

Das Gesundheitsministerium informierte über einen Diphterie-Fall in der Ortschaft Santa Fé in Argentinien. Der Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten, Iván Allende, teilte mit, dass dieser Krankheitsfall besorgniserregend sei. Er rief die Bevölkerung auf, das Angebot von kostenlosen Impfungen und Medikamenten in Anspruch zu nehmen. In Paraguay seien nach der Epidemie im Jahre 2002 keine Diphterie-Erkrankungen mehr aufgetreten. Vor allem Erwachsene liessen sich selten impfen und erkrankten dann an Diphterie.

Paraguay ist das Land mit der größten Wassermenge pro Einwohner

Dezember 12th, 2006

Paraguay ist das Land das über die größten Wasser-Menge pro Einwohner verfügt. Neben den Flüssen und unterirdischen Wasserreserven ist es gemeinsam mit Brasilien, Argentinien und Uruguay Teilhaber der größten Süsswasser-Reserve der Erde. Das verlautete aus Informationen des digitalen spanischen Nachrichtenportals Terra. Laut Terra hat das paraguayische Aussenministerium in diesen Tagen durch die spanische Botschaft in Asuncion seine Teilnahme an der Weltwasserausstellung 2008 in der spanischen Stadt Zaragoza zugesagt. In Paraguay fand im eptember der 8. Lateinamerikanische Kongress für unterirdische Wasservorkommen und die erste Expo Wasser 2006 statt.

Die Sprache Guarani gehört zur Sprachfamilie der Tupi-Guaraní-Sprachen.

September 2nd, 2006

[photopress:ABB139.jpg,full,alignleft]Guaraní  ist eine alte Indianer-Sprache, die in Paraguay, im nordöstlichen Argentinien, Teilen von Bolivien, und im südwestlichen Brasilien gesprochen wird. Guaraní gehört zur Sprachfamilie der Tupi-Guaraní-Sprachen.

Guaraní wurde schon in der spanischen Kolonialzeit zum Zwecke der christlichen Missionierung als Schriftsprache verwendet.

Jedoch blieb das Spanische auch im unabhängigen Paraguay alleinige Amtssprache. Das Guaraní wurde zwar als ein wichtiges kulturelles Merkmal der paraguayischen Nation betrachtet, seine Verwendung blieb jedoch auf den mündlichen Gebrauch und auf Literatur vorwiegend folkloristischen Charakters beschränkt.

Erst in jüngerer Zeit wurde in Paraguay begonnen, das Guaraní auch im Bildungswesen und als Amtssprache zu verwenden und die unterschiedlichen in Gebrauch befindlichen Rechtschreibsysteme zu einer weitgehend phonetischen Orthographie zu vereinheitlichen.

Zusammen mit Spanisch ist Guarani in Paraguay Amtssprache. Die Verfassung von 1992 ist allerdings einer der wenigen offiziellen Texte, die ins Guarani übersetzt wurden.

Offiziell gilt Paraguay als “zweisprachig”. Die Realität ist komplizierter. Nahezu niemand spricht eine der Sprachen in ihrer Reinform. Höher gebildete, städtische, eurozentrische Schichten sprechen ein rioplatensisches Spanisch mit eingemischten Guaraní-Phrasen, während weniger gebildete, ländliche, bäuerliche Schichten ein Guaraní mit starken Anteilen von spanischem Vokabular sprechen, das als Jopara  bekannt ist.

Laut der Volkszählung von 1992 wurden in Paraguay folgende Sprachen gesprochen:

  • Guaraní: 1,6 Mio (39,3%)
  • Guaraní und Spanisch: 2 Mio (48,9%)
  • Spanisch: 260.000 (6,4%)

Hinzu kommen einheimische Sprachen, die landesweit kaum verbreitet sind, denen regional jedoch größere Bedeutung zukommt:

  • Deutsch sprechen rund 33% im Departamento Boquerón im Gran Chaco
  • Portugiesisch in einigen Departamentos an der Grenze zu Brasilien
  • sonstige indigene Sprachen wie m Gran Chaco

Durch die vermehrte Verwendung des Guaraní auch im Bildungswesen und als Amtssprache trug man ansatzweise der Tatsache Rechnung, dass über 80 % der paraguayischen Bevölkerung guaranisprachig ist und ein beträchtlicher Teil nur rudimentäre Kenntnisse des Spanischen besitzt.

Argentinien und Paraguay kämpfen gegen Drogenhandel

Juli 6th, 2006

Grenzposten der argentinischen Marine haben während drei Verfahren in Gegenden zur Grenze von Paraguay insgesamt 4,6 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. Der Wert der Droge wird auf 7 Millionen Dollar geschätzt. Bei den Operationen am Montag wurden außerdem ein Lastkraft-wagen und mehrere Boote konfisziert, die Schmuggler konnten in keinem der Fälle gefasst werden. Bei dem ersten Vorfall überraschte eine Patruille die Straftäter, als sie mit einer Ladung von 4,1 Tonnen Marihuana in der Gegend der argentinischen Provinz Misiones den Fluss überqueren wollten. Als sie sich überrascht sahen, ließen sie die Drogen liegen und schossen auf die Beamten, um nach Paraguay zu fliehen. Ähnlich verlief ein zweiter Zwischen-fall, bei dem 285 Kilogramm sichergestellt wurden. Die Dritte Ladung mit 221 Kilogramm wurde in der Gegend der Provinz Chaco gefunden und zwar am argentinischen Ufer des Paraguay Flusses. Im Laufe dieses Jahres wurden bereits elf Tonnen Marihuana und 100 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, die aus Paraguay kamen.

Organisierte Kriminalität in Südamerika

Juli 5th, 2006

Paraguay und Argentinien wollen künftig gemeinsam gegen den Warenschmuggel und ähnliche Delikte vorgehen. Aus diesem Grund findet seit gestern in der argentischen Stadt Formosa ein Treffen von Staatsanwälten und Experten für die Bekämpfung organisierter Kriminalität statt. Der Zeitung Lanacion zufolge handelt es sich dabei um ein historisches Treffen. Es sei das erste Mal, dass sich Juristen und Experten für die Bekämpfung von Verbrechen der beiden Länder an einen Verhandlungstisch setzen. Gemeinsam soll während des zweittägigen Treffens darüber debattiert werden, wie Verbrechen wie zum Beispiel Entführungen, Drogenhandel und Warenschmuggel bekämpft werden können. Wie Luis Benitez, der Bundesstaatsanwalt der argentinischen Provinz Formosa und zugleich auch der Organisator des Treffens, sagte, sei es an der Zeit, die Vereinbarungen in die Tat umzusetzen. Er bezog sich dabei auf ein Abkommen, das vor einem Monat von den Prozessbevollmächtigten der Mercosurmitgliedsstaaten unterzeichnet worden war. Das Abkommen sieht vor, dass Justizbeamte dieser Länder vor allem im Austausch von Daten und Informationen zusammenarbeiten sollten. So sollen Delikte auch über die Grenzen hinaus effizienter bekämpft werden können.